Wie bereits am vergangenen Freitag erwartet, beginnt diese Woche (14. November) mit schlechten Nachrichten zur Entwicklung der Kraftstoffpreise – insbesondere für Autofahrerinnen und Autofahrer mit Benzinmotor.
Damit steigen die Preise bereits in der dritten Woche in Folge. Branchenquellen zufolge verteuerte sich Normalbenzin 95 deutlich um 2,5 Cent je Liter. Beim Standarddiesel fiel der Anstieg dagegen mit 0,4 Cent pro Liter gering aus.
Nach der Anpassung beträgt der Durchschnittspreis für Normalbenzin somit 1,729 €/l, während der durchschnittliche Preis für Standarddiesel auf 1,608 €/l gestiegen ist.
Kraftstoffpreise bei BP, Galp und Repsol
BP und Galp erhöhten den Preis für Standarddiesel jeweils um einen halben Cent pro Liter. Bei Normalbenzin hoben Galp und Repsol ihre Preise um drei Cent je Liter an; BP verlangte 3,5 Cent mehr.
Als Grundlage für die Berechnung der Kraftstoffpreise dienen wie üblich die Angaben der Generaldirektion für Energie und Geologie (DGEG). In diesem Fall beziehen sich die Daten auf vergangenen Freitag, den 14. November.
Die von der DGEG veröffentlichten Werte berücksichtigen bereits die Rabatte der Tankstellenbetreiber sowie die derzeit geltenden staatlichen Maßnahmen. Dennoch handelt es sich nur um durchschnittliche Richtwerte, die von den Preisen an einzelnen Tankstellen abweichen können.
Geltende Maßnahmen der Regierung
Die seit 2022 bestehenden Regierungsmaßnahmen zur Abfederung steigender Kraftstoffpreise bleiben weiterhin gültig. Sie betreffen vor allem die Höhe der Steuer auf Erdölprodukte (ISP).
Der ISP wurde in diesem Jahr um drei Cent pro Liter angehoben. Da gleichzeitig die CO₂-Abgabe gesenkt wurde, änderte sich die Steuerbelastung auf Kraftstoffe insgesamt nicht.
In der Summe führen sämtliche „Steuervergünstigungen“ zu einer Entlastung von 17,6 Cent je Liter Diesel und 19,2 Cent je Liter Benzin.
Ende des ISP-„Bonus“ könnte Preise erhöhen
Im kommenden Jahr ist mit höheren Kraftstoffpreisen zu rechnen, nachdem Brüssel Portugal aufgefordert hat, den ISP-„Bonus“ zu beenden. Die Auswirkungen könnten sich auf bis zu 8 Euro pro Tankfüllung belaufen. Änderungen wurden bislang nicht angekündigt.
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