Die zweite Woche des Jahres 2026, die am 5. Januar begann, startete mit geringfügigen Veränderungen bei den Kraftstoffpreisen – allerdings nicht in der erwarteten Richtung.
Entwicklung der Kraftstoffpreise in der zweiten Januarwoche
In der vergangenen Woche war ein Rückgang beim Preis für einfaches Benzin prognostiziert worden. Dieser blieb jedoch aus, sodass der Preis unverändert blieb. Der Preis für einfachen Diesel sollte dagegen stabil bleiben, erhöhte sich aber leicht um 0,003 Euro je Liter.
Konkret kostet ein Liter einfaches Benzin weiterhin 1,661 €/l, während der Preis für einfachen Diesel auf 1,536 €/l gestiegen ist.
Obwohl sich der durchschnittliche Benzinpreis nicht verändert hat, passten einzelne Tankstellenketten ihre Preise an: Galp und Repsol senkten ihre Preise jeweils um 0,7 Cent pro Liter, BP reduzierte ihn um einen halben Cent. Beim einfachen Diesel erhöhten Galp, BP und Repsol ihre Preise hingegen um jeweils 0,3, 0,5 und 0,8 Cent je Liter.
Grundlage der Preisberechnung
Wie üblich basieren die Berechnungen der Kraftstoffpreise auf den von der Generaldirektion für Energie und Geologie (DGEG) veröffentlichten Daten. In diesem Fall beziehen sie sich auf Freitag, den 2. Januar.
Die von der DGEG angegebenen Werte berücksichtigen bereits die von den Tankstellenketten gewährten Rabatte sowie die derzeit geltenden Regierungsmaßnahmen. Dennoch handelt es sich lediglich um durchschnittliche Richtwerte, die von den Preisen an den Tankstellen abweichen können.
Geltende Regierungsmaßnahmen
Die seit 2022 geltenden Maßnahmen der Regierung zur Abfederung steigender Kraftstoffpreise bleiben in Kraft und betreffen vor allem die Höhe der Steuer auf Mineralölerzeugnisse (ISP). Diese Maßnahmen werden jedoch schrittweise zurückgenommen, auch auf Vorgabe der Europäischen Union.
Ende November wurde der Einheitsbetrag der Steuer auf Mineralölerzeugnisse (ISP) angepasst: Für Benzin beträgt er nun 497,52 Euro je 1.000 Liter, für Diesel 361,60 Euro je 1.000 Liter.
Durch diese Anpassung steigt die Steuer je Liter Benzin um rund 1,6 Cent und je Liter Diesel um mehr als 2,4 Cent.
Mit den Änderungen ist der „Steuernachlass“ geringer geworden. Trotz des beobachteten Rückgangs der Kraftstoffpreise profitieren die Portugiesen daher nicht vollständig davon.
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