Wie bereits am vergangenen Freitag erwartet, beginnt diese Woche (24. November) mit schlechten Nachrichten für Halterinnen und Halter eines Dieselfahrzeugs. Wer hingegen ein Benzinfahrzeug fährt, kann sich über eine positive Entwicklung freuen.
Nach Angaben aus der Branche verzeichnete der Preis für einfachen Diesel am heutigen Montag den vierten Anstieg in Folge und legte um 2,2 Cent je Liter zu. Einfaches Benzin wurde dagegen leicht günstiger: Der Preis sank um einen Cent pro Liter.
Diesel- und Benzinpreise am 24. November
Damit stieg der Durchschnittspreis für einfachen Diesel auf 1,63 €/l und erreichte einen der höchsten Werte seit März. Der Durchschnittspreis für einfaches Benzin fiel hingegen auf 1,744 €/l.
Bei den großen Tankstellenketten erhöhten sowohl Galp als auch Repsol den Preis für einfachen Diesel um 2,5 Cent pro Liter. Galp senkte den Preis für einfaches Benzin jedoch um zwei Cent je Liter, während Repsol ihn lediglich um 1,5 Cent reduzierte.
BP nahm beim einfachen Diesel die stärkste Preiserhöhung vor: Der Liter wurde um drei Cent teurer. Beim einfachen Benzin sank der Preis dagegen um 1,5 Cent pro Liter.
Der Preis für Flüssiggas blieb unverändert und liegt weiterhin bei 0,823 €/l.
Grundlage für die Berechnung der Kraftstoffpreise sind wie üblich die Daten der Generaldirektion für Energie und Geologie (DGEG). In diesem Fall beziehen sie sich auf Freitag, den 21. November.
Die von der DGEG veröffentlichten Werte berücksichtigen bereits die Preisnachlässe der Tankstellenketten sowie die derzeit geltenden staatlichen Maßnahmen. Es handelt sich allerdings nur um durchschnittliche Richtwerte, die von den tatsächlich an den Tankstellen verlangten Preisen abweichen können.
Geltende staatliche Maßnahmen
Die seit 2022 bestehenden staatlichen Maßnahmen zur Abfederung steigender Kraftstoffpreise bleiben weiterhin in Kraft. Sie betreffen vor allem die Höhe der Steuer auf Mineralölerzeugnisse (ISP).
Der ISP wurde in diesem Jahr um drei Cent pro Liter angehoben. Da gleichzeitig die CO₂-Abgabe gesenkt wurde, änderte sich die Steuerbelastung auf Kraftstoffe insgesamt jedoch nicht.
In der Summe ergeben sämtliche „Steuervergünstigungen“ eine Entlastung von 17,6 Cent je Liter Diesel und 19,2 Cent pro Liter Benzin.
Für das kommende Jahr wird ein Anstieg der Kraftstoffpreise erwartet, nachdem Brüssel Portugal aufgefordert hat, den „Bonus“ beim ISP zu beenden. Die Auswirkungen könnten bis zu acht Euro pro Tankfüllung betragen. Bislang wurden keine Änderungen angekündigt.
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