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Kraftstoffpreise: Normalbenzin und Standarddiesel bleiben unverändert

Person an Tankstelle hält Zapfpistole in Fahrzeugtank und nutzt Smartphone mit Finanzdiagramm.

Die Ende der vergangenen Woche veröffentlichten Prognosen deuteten auf einen Rückgang beim Preis für Standarddiesel hin. Entgegen diesen Erwartungen blieben die Kraftstoffpreise in dieser Woche unverändert: Sowohl Normalbenzin als auch Standarddiesel kosteten weiterhin genauso viel (Quelle: Mais Gasolina).

Preise für Normalbenzin und Standarddiesel

Damit lag der Preis für Normalbenzin in der dritten Januarwoche unverändert bei 1,659 €/l. Auch Standarddiesel blieb mit 1,539 €/l auf demselben Niveau.

Obwohl sich die Durchschnittspreise nicht verändert haben, nahmen einzelne Tankstellenketten eigene Anpassungen vor. Galp und Repsol senkten den Preis für Standarddiesel jeweils um einen halben Cent je Liter. Gleichzeitig erhöhten sie den Preis für Autogas um beziehungsweise zwei Cent.

Grundlage der Kraftstoffpreise

Wie üblich bilden die von der Generaldirektion für Energie und Geologie (DGEG) veröffentlichten Daten die Berechnungsgrundlage für die Kraftstoffpreise. In diesem Fall beziehen sich die Angaben auf Freitag, den 9. Januar.

Die von der DGEG ausgewiesenen Werte berücksichtigen bereits die Preisnachlässe der Tankstellenketten sowie die derzeit geltenden staatlichen Maßnahmen. Dennoch handelt es sich lediglich um durchschnittliche Richtwerte, die von den Preisen an den einzelnen Tankstellen abweichen können.

Geltende Maßnahmen der Regierung

Die seit 2022 geltenden Regierungsmaßnahmen zur Abfederung steigender Kraftstoffpreise bleiben bestehen. Sie betreffen vor allem die Höhe der Mineralölsteuer (ISP). Allerdings werden diese Entlastungen schrittweise zurückgenommen, auch aufgrund von Vorgaben der Europäischen Union.

Ende November wurde der Einheitssatz der Mineralölsteuer (ISP) angepasst. Seither beträgt er bei Benzin 497,52 Euro je 1.000 Liter und bei Diesel 361,60 Euro je 1000 Liter.

Durch diese Anpassung steigt die Steuer pro Liter Benzin um rund 1,6 Cent und pro Liter Diesel um mehr als 2,4 Cent.

Mit den Änderungen ist der „Steuerrabatt“ kleiner geworden. Trotz der zuletzt beobachteten sinkenden Kraftstoffpreise profitieren die Portugiesen daher nicht vollständig von diesem Rückgang.

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